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Schichtplanung und Einsatzplanung

07.11.2019 13:52:03

Wenn im Unternehmen im Mehrschichtbetrieb gearbeitet wird, ist auch die Schichtplanung Bestandteil der Einsatzplanung. In der Schichtplanung wird festgelegt, welche Mitarbeiter in welcher Schicht arbeiten.

Schichten müssen heute detaillierter geplant werden

Die Ursprünge des Schichtbetriebs liegen in Branchen, in denen zahlreiche Arbeitnehmer gleiche oder zumindest ähnliche Tätigkeiten ausführen. Beispielsweise war der Schichtbetrieb im Kohlebergbau sehr verbreitet. Die Aufgabe der Planung bestand im Wesentlichen darin sicherzustellen, dass für jede Schicht die erforderliche Zahl an Mitarbeitern zur Verfügung stand. Anspruchsvoller ist die Aufgabe, wenn die Arbeitsplätze unterschiedliche Qualifikationen erfordern. Noch komplizierter ist die Situation, wenn während einer Schicht ein Produktwechsel stattfindet und daher am selben Arbeitsplatz zu verschiedenen Zeiten unterschiedliche Qualifikationen erforderlich sind.

Vorteile einer digitalen Einsatzplanung im Schichtbetrieb

Die klassische Lösung für die Organisation des Schichtbetriebs bestand in ausgehängten Schichtplänen, anhand derer sich jeder Mitarbeiter selbstständig über seine Einsatzzeiten informieren musste. Eine digitale Schichtplanung erlaubt es, diese Pläne durch Terminals zu ersetzen. Dies bedeutet nicht nur eine organisatorische Vereinfachung, weil das Ausdrucken und Aushängen der Pläne entfällt. Interaktive Terminals eröffnen darüber hinaus neue Möglichkeiten, um die Planung flexibler zu gestalten. Mitarbeiter können beispielsweise selbständig Schichten tauschen. Der Tausch kann sofort elektronisch bestätigt werden, nachdem die erforderlichen Prüfungen der Tauschanfrage vorgenommen wurden. Außerdem können Mitarbeiter an diesen Terminals jederzeit ihre Zeitkonten prüfen. Möglich ist auch, dass Mitarbeiter für noch nicht geplante Schichten ihre bevorzugten Einsatzzeiten hinterlegen. Auch hier kann im Normalfall schnell geprüft werden, ob diesen Wünschen entsprochen werden kann. Dabei sind sowohl betriebliche Belange zu berücksichtigen als auch mögliche Kollisionen mit dem Arbeitszeitgesetz oder tariflichen Regelungen. Beides kann in vielen Fällen automatisch ohne manuelle Eingriffe seitens der Einsatzplanung geschehen.