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So meistert Ihr Unterneh­men die Corona-Krise

17.03.2020 09:14:16

Das Coronavirus (COVID-19) breitet sich auch hier bei uns in Deutschland immer weiter aus und mittlerweile merken wir immer deutlicher, welche Auswirkungen das Virus auf unseren Alltag und unser Arbeitsleben hat. Abgesagte Veranstaltungen, das gewöhnliche Hände schütteln als Begrüßungsritual wird vermieden und der geplante Urlaub für die Osterferien ist in Gefahr.

Wie sieht es bei Ihnen im Unternehmen aus? Haben Sie schon Vorkehrungen getroffen bzw. einen Notfallplan erstellt?

Wir von PLI haben uns Gedanken gemacht, wie wir unsere Kunden und uns selbst bestmöglich vor einer Ansteckung schützen können und haben schon einige Vorkehrungen getroffen. Damit Ihr Unternehmen für die kommende Zeit gut vorbereitet ist, möchten wir Ihnen hilfreiche Tipps geben, wie Sie die Corona-Krise weitestgehend überstehen.

Schützen Sie Ihre Arbeitneh­mer*Innen vor einer Ansteckung

Um die Mitarbeitenden vor einer Infizierung mit dem Corona-Virus zu schützen, verzichten wir bei PLI aktuell auf Geschäftsreisen, Messebesuche und auch Termine vor Ort beim Kunden werden vermieden. Da der Kontakt zum Kunden aber auch für uns sehr wichtig ist und weiter aufrecht erhalten bleiben muss, werden Kundentermine, Schulungen und auch der Support telefonisch oder per Net-Meeting durchgeführt.

Eine weitere Vorsichtsmaßnahme, um die Ausbreitung des Virus einzustemmen, ist der wöchentliche Wechsel der Arbeitsplätze. Uns sind bereits mehrere Unternehmen bekannt, die diese Maßnahme umsetzen. In diesen Unternehmen befindet sich immer nur die Hälfte der Mitarbeitenden aus der Verwaltung im Homeoffice, die anderen 50% kommen zum Arbeiten in das Büro. Nach Ablauf einer jeden Woche wird getauscht. Somit wird die Zahl der Anwesenden reduziert und gleichzeitig wird gewährleistet, dass für jeden Fachbereich mindestens ein AnsprechpartnerIn persönlich vor Ort erreichbar ist.

Schutz der Mitarbeitenden

Kurzarbeit zur Eindämmung wirtschaft­licher COVID-19-­Schäden

Ein weiteres Problem, mit dem ein Großteil der Wirtschaft zu kämpfen hat, ist das Stocken in der Produktion. Teilweise können die Autozulieferer nicht weiter produzieren, weil ihnen der Vorrat an Bauteilen ausgeht und die Supply Chain ins Stocken gerät.

Was also tun, wenn die ArbeitnehmerInnen zwar alle gesund sind, aber nicht genügend Arbeit da ist? Gibt es bald eine große Entlassungswelle?

Eine Möglichkeit Entlassungen zu umgehen ist die Kurzarbeit. Die Politik hat bereits erste Vorkehrungen getroffen und beschlossen, dass die Beantragung von Kurzarbeitergeld deutlich vereinfacht und die Bedingungen gelockert werden sollen.

Außerdem wird es für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber wesentlich günstiger ihre Mitarbeitenden in die Kurzarbeit zu schicken, da sie in Zukunft auch die Sozialbeiträge für die ausgefallenen Stunden erstattet bekommen.

Voraussetzungen für eine Kurzarbeit

Um Kurzarbeitergeld beantragen zu können, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

  • Vorliegen eines erheblichen Arbeitsausfalls für mindestens 10% (statt bisher ein Drittel) der Belegschaft
  • ArbeitnehmerInnen haben schriftlich ihr Einverständnis zur Kurzarbeit erklärt
  • Vor Inanspruchnahme des Kurzarbeitergeldes sind die Mitarbeitenden angehalten, Überstunden und Urlaub in Maßen zu nehmen
  • Der Antrag auf Kurzarbeitergeld muss schriftlich bei der Agentur für Arbeit gestellt werden

Es ist empfehlenswert, vor der Antragsstellung eine persönliche Rücksprache mit der Agentur für Arbeit zu halten, damit direkt geklärt werden kann, ob die Voraussetzungen für die Kurzarbeit im Unternehmen vorliegen.

Mit unserer Software auch in Krisenzeiten gut geplant

In solchen Krisenzeiten wie jetzt ist es von großem Vorteil, wenn der Personaleinsatz optimal geplant wird, um Stillstandzeiten zu vermeiden und so für eine optimale Auslastung zu sorgen. Daher möchten wir Ihnen aufzeigen, wie Sie mit unserer Software PROCESS HR (PHR) und dem Employee-Self-Service-Portal die Personalplanung trotz Corona gut meistern können.

Mann arbeitet aus dem Homeoffice

Homeoffice

Spätestens wenn es im Unternehmen einen ersten Verdachtsfall gibt, werden häufig alle Mitarbeitenden des Unternehmens bzw. alle, die im gleichen Gebäudeteil wie der vermutlich Infizierte arbeiten, nach Hause geschickt. Gesetzlich sind die Mitarbeitenden in diesem Fall dazu verpflichtet im Homeoffice weiterzuarbeiten, wenn es die Tätigkeit zulässt. Auch wenn sich ArbeitnehmerInnen in Quarantäne befinden, sind sie nicht automatisch von der Arbeit befreit.

Für diesen Fall gibt es in unserer Software für Personaleinsatzplanung die Möglichkeit einen Arbeitsplatzwechsel vorzunehmen. Ihre Mitarbeitenden können sich einfach auf den Arbeitsplatz „Homeoffice“ umbuchen.

Weiterhin können sie sich unkompliziert über die mobile Anwendung unseres Employee-Self-Service Portals ein- und ausstempeln.

Kurzarbeit – Voraus­setzungen erfüllt?

In der Produktion ist es leider nicht möglich den Arbeitsplatz einfach zu wechseln und im Homeoffice zu arbeiten. Daher wird in diesem Bereich eher eine Kurzarbeit in Betracht gezogen.

Die Überprüfung, ob in Ihrem Unternehmen die Voraussetzungen für die Kurzarbeit erfüllt sind, können Sie mit Hilfe unserer Software PROCESS HR vornehmen. Alle Daten zur Auslastung, Gleitzeit-Salden und Urlaubstage können Sie direkt aus dem System entnehmen. Auch das Ändern von Schichtmodellen können Sie problemlos vornehmen, damit der Personaleinsatz automatisch angepasst wird.

TIPP: Bei Firmen mit Wechselschichten: Um den Kontakt bei Schichtwechseln zu minimieren empfehlen wir eine Schichtpause von z.B. 30 Minuten zwischen zwei Schichten einzuplanen. Die Übergabe kann dann vorab per E-Mail, Telefon oder NetMeetings erfolgen. Dies können Sie auch direkt in unserer Software für Personaleinsatzplanung PROCESS HR abbilden.

PROCESS HR ermöglicht es Ihnen schnell und flexibel auf veränderte Rahmenbedingungen zu reagieren. Besonders in kritischen Zeiten wie jetzt, ist das ein wichtiger Wettbewerbsvorteil.

Haben Sie Fragen oder benötigen Sie Unterstützung bei Ihrer Personaleinsatzplanung?

Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf, wir finden sicher eine passende Lösung für Ihr Anliegen. Auch eine Software-Implementierung ist kurzfristig und ohne Vor-Ort-Termin möglich.

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Rebekka Hoffmann

Geschrieben von Rebekka Hoffmann